News

Fairtrade Deutschland News
28.04.2021

Fairtrade trauert um getötete Produzenten

24 Fairtrade-zertifizierte Kleinbäuerinnen und -bauern sind in Äthiopien dem Konflikt zwischen Armee und Rebellen zu Opfer gefallen. Fairtrade trauert und sichert den Familien Unterstützung zu.

Fairtrade trauert um getötete Kleinbäuerinnen und -bauern in Äthiopien.

Fairtrade trauert um 24 Mitglieder der Kaffeekooperative Limu Inara Farmers in Zentraläthiopien. Sie wurden während bewaffneter Kämpfe zwischen der äthiopischen Armee und Truppen der lokalen Oromo-Rebellen getötet. „Das ist ein Schock für die ganze Fairtrade-Community. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der getöteten Bäuerinnen und Bauern“, sagt Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Transfair e.V. (Fairtrade Deutschland).

Äthiopien gilt als die Wiege des Kaffees und ist eine wichtige Provenienz von Fairtrade-Kaffee. Die betroffene Kooperative hat in der Vergangenheit auch den deutschen Markt beliefert. Ihre Mitglieder leben und arbeiten in der Region Oromia, die aktuell von Unruhen geschüttelt wird. Viele Menschen sind mittlerweile aus der Region geflohen.

Das regionale Fairtrade-Produzentennetzwerk Fairtrade Africa hält den Kontakt zur Kooperative. „Wir sind sehr traurig und werden geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Geflüchteten sowie die Familien der Getöteten zu unterstützen“, sagt Argent Chuula, Executive Director von Fairtrade Africa.

„Das ist ein weiterer trauriger Beweis, dass bewaffnete Konflikte immer auf Kosten unschuldiger Menschen ausgetragen werden. Wir fordern ein Ende der Gewalt in der Region“, sagt Overath. „Fairtrade wird sich weiter in Äthiopien engagieren und dafür einsetzen, dass Kleinbäuerinnen und -bauern eine Zukunftsperspektive erhalten.“

Cookie-Einstellungen

Analytische Cookies

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Speichern Alle akzeptieren