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Fairtrade Deutschland Presse
08.12.2021

Farmers – Neue Doku-Serie von Fairtrade

Corona im globalen Süden: drei Geschichten, drei Schicksale.

Die peruanische Kooperative APBOSMAM hat rund 300 Mitglieder. Trotz des sehr trockenen Klimas bauen die Kleinbäuerinnen und -bauern hier erfolgreich Fairtrade Bio-Bananen an. Bild: Ángela Ponce / Fairtrade.

  • Serie begleitet Produzenten auf drei Kontinenten über ein Jahr lang
  • Zusammenarbeit mit lokalen Filmemacherinnen und -machern
  • Drei Protagonisten, eine globale Herausforderung: Covid-19

„Farmers“ heißt die neunteilige Fairtrade-Produktion, die das Leben von Produzentinnen und Produzenten in der Corona-Pandemie dokumentiert. Über ein halbes Jahr lang hatten lokale Filmteams Protagonisten in Peru, Indonesien und Kenia begleitet. Entstanden ist ein beeindruckendes Zeitzeugnis – die bislang aufwendigste Dokumentation, die Fairtrade je gedreht hat.

„Ich reise seit über 30 Jahren in den globalen Süden und habe viel gesehen, aber so berührt war ich selten“, sagt Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von Fairtrade Deutschland. „Die Dokumentation ist authentisch und emotional. Nicht nur, weil Covid-19 uns alle betrifft, sondern weil wir schonungslose und intime Einblicke in das Leben von Menschen inmitten dieser globalen Ausnahmesituation bekommen – von ihren Ängsten bis hin zu ihren Hoffnungen“, so Overath.

Von Peru über Indonesien nach Kenia  

Im Mittelpunkt der Filme stehen Roberto Gallo, Fairtrade-Bananenbauer aus Peru, die indonesische Kokoszuckerbäuerin Ponisih und Kaffeebäuerin Caroline Rono aus Kenia. Alle drei kämpfen mit den Auswirkungen der Corona-Krise und stehen doch vor ganz individuellen Herausforderungen. Neben den persönlichen Geschichten widmet sich der Film auch übergeordneten Fragen – etwa, wie sich globale Lieferketten fair gestalten lassen. Jede Episode zeigt auf eindrucksvolle Weise, dass Fairness und Menschenwürde miteinander verwoben sind und dass globale Herausforderungen – ob Pandemie oder  Klimakrise – nach globalen Lösungen verlangen.

Von Türkisch bis Italienisch – die Doku ist in vielen Sprachen verfügbar

Die Dokumentation, die in enger Zusammenarbeit mit Fairtrade International entstand, umfasst neun Episoden in Kurzfilmlänge. Untertitel und Website-Texte sind in insgesamt zehn Sprachen verfügbar: Englisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Polnisch und vielen mehr. Damit die Filme noch besser im Unterricht eingesetzt werden können, sollen professionelle Synchronsprecher den Protagonisten im kommenden Jahr ihre Stimme leihen. Mehr Infos und die komplette neunteilige Serie unter: www.farmers-documentary.fairtrade.net

Das Filmprojekt wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert.

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