Fairtrade Awards 2020

Fairtrade-School gewinnt - Fairtrade-Town im Finale

Deutschlands größte Auszeichnung für herausragende Akteure im fairen Handel geht in die siebte Runde. Wir freuen uns am 29. Oktober die Gewinnerinnen und Gewinner der Fairtrade Awards 2020 zu verkünden.

Der faire Handel steht für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern sowie Beschäftigten in Afrika, Asien und Lateinamerika. TransFair (Fairtrade Deutschland) arbeitet seit über 25 Jahren mit einem breiten Netzwerk von aktiven Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich gemeinsam für Fairtrade einsetzen.

Alle zwei Jahre zeichnet TransFair das besondere Engagement seiner Unterstützerinnen und Unterstützer aus: mit den Fairtrade Awards in den Kategorien „Hersteller“, „Handel“, „Newcomer“ und „Zivilgesellschaft“. Nach dem Erfolg vom letzten Mal wird erneut die Kategorie „Nachwuchspreis“ angeboten. Sie steht jungen Engagierten offen, die sich für den fairen Handel einsetzen.

Fairtrade Awards: Die Oscars des fairen Handels

Mehr Informationen zu den Fairtrade Awards und weiteren Nominierten, sowie die Bekanntmachung der Gewinner, finden Sie im Special unserer Fairtrade-Deutschland-Website.

Zum Special

Ursprünglich für März geplant und auf Grund der aktuellen Corona-Entwicklung erneut abgesagt, kann unsere Veranstaltung leider nicht wie geplant stattfinden. Daher haben wir uns entschieden am 29. Oktober lediglich um 12 Uhr die Preisträger der Fairtrade-Awards bekannt zu geben. Eingerahmt wird die Veröffentlichung der Gewinner mit Grußwörtern von Bundesminister Dr. Gerd Müller und Anke Engelke, die ursprünglich als Moderatorin eingeplant war.

Zu den Gewinnern

Mariengymnasium gewinnt den Nachwuchspreis

Für den Nachwuchspreis konnten sich junge Menschen (bis 25 Jahre) bewerben, die sich als Einzelperson oder organisiert in Teams für Fairtrade einsetzen: beispielsweise Auszubildende aus Industrie, Gastronomie und Handel; Schüler*innen, Studierende, Aktive aus Fairtrade-Towns, -Schools und -Universitäten oder Fairtrade-Mitgliedsorganisationen.

Den Nachwuchspreis erhielt das Mariengymnasium Essen-Werden. Die Jury zeichnete damit das Engagement der Schüler*innen aus, mit kreativen Ideen über den fairen Handel zu informieren. Im Rahmen des Projektkurses Fairtrade brachten sie beispielsweise ein eigenes Kochbuch mit fairen Rezepten heraus, erstellten ein Fairhandels-Quiz und finanzierten mithilfe eines Spendenlaufs den „Fair-o-Mat“, einen Süßwarenautomaten mit Naschereien aus fairem Handel.

Auch die Fairtrade School Hildegard von Bingen aus Köln sowie das Tanzperformanceprojekt Small Talk wurden von der Jury unter die Finalist*innen gewählt. Das Kölner Gymnasium beeindruckte die Jury mit seinen fairen Modenschauen und einem Austausch mit Aktivistinnen aus Myanmar und Bangladesch. Small Talk überzeugte mit seiner innovativen Art, globale Gerechtigkeit auf der Bühne zu thematisieren.

Metropolregion Nürnberg im Finale der Kategorie Zivilgesellschaft

Fairtrade ist mehr als ein anerkanntes Siegel auf einer Produktverpackung – das macht die Kategorie Zivilgesellschaft deutlich. Der faire Handel lebt von der Vielzahl engagierter Menschen, die sich Tag für Tag dafür einsetzen, ihn noch bekannter zu machen.

Unter die Finalist*innen kamen auch die faire Metropolregion Nürnberg. Die Metropolregion Nürnberg wurde 2017 zur ersten Fairtrade-Metropolregion in Europa ausgezeichnet und engagiert sich seither mit viel Energie für fairen Handel in den Kommunen.

Die faire Metropolregion Nürnberg umfasst 59 insgesamt Fairtrade-Kommunen. Im letzten Jahr beschloss sie unter anderem den „Pakt zur nachhaltigen Beschaffung in den Kommunen der Europäischen Metropolregion Nürnberg“. Dieser unterstreicht die Bedeutung des fairen Handels und der nachhaltigen Beschaffung sowie das Engagement der Metropolregion Nürnberg als Fairtrade-Region. Gemeinsam streben die Mitgliedskommunen der Metropolregion Nürnberg an, mehr Produkte- und Dienstleistungen nach Sozial- und Umweltstandards zu beschaffen. Für 2020 wurde ein gemeinsamer Betrag von 8 Millionen Euro festgesetzt. In den Folgejahren soll die Summe nach und nach erhöht werden.

Die Metropolregion Nürnberg vereint 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte in Mittelfranken, Oberfranken sowie in Teilregionen Unterfrankens, der Oberpfalz und Thüringens mit insgesamt rund 3,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Als erste Europäische Metropolregion wurde Nürnberg 2017 als Fairtrade-Metropolregion ausgezeichnet. Darüber hinaus gibt es in der Region 78 Fairtrade-Schools und 6 Fairtrade-Universities.


Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.